Fernsehgebühren in der Stromrechnung

Was Sie wissen sollten.

Canone Rai in bolletta

Einzug der Fernsehgebühren über die Stromrechnung

Laut Gesetz vom 28. Dezember 2015, Nr. 208 (sog. “Stabilitätsgesetz 2016”) gilt seit 2016 die Annahme, dass jede Person, die an ihrem Hauptwohnsitz – d. h. der Wohnung, in der sie ihren meldeamtlichen Wohnsitz hat – Strom bezieht, im Besitz eines Fernsehapparates ist. Das Stabilitätsgesetz sieht auch vor, dass Inhaber eines Stromlieferungsvertrages zur Zahlung der RAI-Fernsehgebühr über die Stromrechnung verpflichtet sind.

Die Agentur der Einnahmen übermittelt an alle Stromversorgungsunternehmen eine Liste der steuerpflichtigen Abnehmer. Gemäß dieser Mitteilung stellt Alperia Energy den entsprechenden Betrag für die Fernsehgebühr in Rechnung.

Die zum Zwecke der Stromlieferung eingeholten personenbezogenen Daten über den meldeamtlichen Wohnsitz werden, ohne weitere Überprüfung, zur Anlastung der RAI Fernsehgebühren verwendet. (Gemäß Beschluss 849/2017/R/com der AEEGSI "I dati personali raccolti per la fornitura dell’energia elettrica sono utilizzati, in base alla tipologia di cliente domestico residente, anche ai fini dell’individuazione dell’intestatario del canone di abbonamento e del relativo addebito contestuale alla bolletta, che, in caso di cliente domestico residente, avverrà senza ulteriori verifiche sulla residenza.”).

Für das Jahr 2017 beträgt die Fernsehgebühr 90 Euro.

Häufig gestellte Fragen

Im Folgenden haben wir für Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Fernsehgebühr zusammengestellt. 

Jede Person, die im Besitz eines Fernsehgeräts ist, ist zur Zahlung der Fernsehgebühr verpflichtet.

Die Gebühr wird nur einmal in Rechnung gestellt, u. zw. für alle Fernsehgeräte im Besitz der gemeldeten Familienmitglieder, auch für Zweitwohnungen. Familien müssen also nicht für jeden einzelnen Fernseher bezahlen und auch nicht für mehrere Wohnungen.

Ja, seit 1. Jänner 2016 wird davon ausgegangen, dass der Inhaber eines Stromlieferungsvertrags für Haushaltszwecke für die Wohnung, in der er seinen meldeamtlichen Wohnsitz hat, über ein Fernsehgerät verfügt. Die Gebühr wird über die Stromrechnung eingezogen und nicht mehr mittels Posterlagschein überwiesen.

Wenn Mann und Frau zur selben gemeldeten Familie gehören, muss die Fernsehgebühr nur einmal entrichtet werden. Die Gebühr wird nur einmal in Rechnung gestellt und zwar mit der auf den Namen des Mannes lautenden Rechnung. Die Agentur der Einnahmen wird dann die RAI-Fernsehgebühr auf den Namen des Mannes umschreiben. Keine Ersatzerklärung muss von der Frau oder von dem Mann eingereicht werden

In diesem Fall muss bei der Agentur der Einnahmen eine Ersatzerklärung eingereicht werden, mit der Sie bescheinigen, dass Sie kein Fernsehgerät besitzen. Die Ersatzerklärung ist auf den Internetseiten www.agenziaentrate.gov.it und www.canone.rai.it abrufbar und ist jedes Jahr aufs Neue zu übermitteln.

Die Ersatzerklärung darf nicht dem eigenen Stromlieferanten vorgelegt werden.

Wenn Sie meinen, dass die Verrechnung der Fernsehgebühr in der Stromrechnung nicht korrekt ist, können Sie nur den Energieanteil bezahlen. Die Agentur der Einnahmen wird zu einem späteren Zeitpunkt Kontrollen über die einzelnen Positionen durchführen.

Falls Sie hingegen die Rechnung bereits beglichen haben, können Sie um Rückerstattung der Fernsehgebühr nach den vorgeschriebenen Modalitäten ansuchen (siehe dazu die Verfügung des Direktors der Agentur der Einnahmen vom 2. August 2016).

Für ansässige Haushaltskunden wird die RAI-Gebühr seit 2016 direkt über die Stromrechnung eingezogen. Falls die Gebühr nicht in Rechnung gestellt wurde, muss der Abnehmer mit seinem Stromlieferanten die Art des Vertrages feststellen und kontrollieren, ob die Fernsehgebühr mit der nächsten Rechnung verrechnet wird. Im gegenteiligen Fall muss der geschuldete Betrag mittels Vordruck F24 überwiesen werden. Die in den Vordruck einzutragenden Abgabekode lauten „TVRI“ (Erneuerung des Fernsehabonnements) und „TVNA“ (neues Fernsehabonnement).

Die Gebühr wird ab dem Monat in Rechnung gestellt, in dem die Stromlieferung aktiviert wurde. Die Gebühr wird rückwirkend berechnet und mit der ersten fälligen Rechnung verrechnet.

Falls die Stromlieferung nach dem 30. September des Vorjahres aktiviert wurde, werden die von Oktober bis Dezember geschuldeten Raten mit der ersten Rechnung des darauf folgenden Jahres verrechnet.

Nein, da die RAI-Gebühr für jeden Steuerzahler nur einmal in Rechnung gestellt wird, und weil von der Verrechnung ausschließlich Stromlieferungen von ansässigen Haushaltskunden betroffen sind.

Das Gesuch um Rückerstattung der mit der Stromrechnung verrechneten RAI-Gebühr kann vom Inhaber des Stromlieferungsvertrages oder von dessen Erben eingereicht werden.

Das Gesuch kann telematisch – mittels der eigens dafür vorgesehenen Web-Anwendung - vom Inhaber des Stromlieferungsvertrages, von dessen Erben oder von den bevollmächtigten Vertretern eingereicht werden. Andernfalls kann das Gesuch um Rückerstattung, mit der Kopie eines gültigen Erkennungsausweises versehen, mittels Einschreiben an folgende Adresse übermittelt werden:

Agenzia delle Entrate - Direzione Provinciale 1 di Torino - Ufficio di Torino 1 – Sportello abbonamenti TV – Casella Postale 22 – 10121 Torino.

Obiges Gesuch darf nicht beim eigenen Stromlieferanten eingereicht werden.

Die Prüfung der Voraussetzungen wird von der Agentur der Einnahmen (Direzione Provinciale 1 di Torino, Ufficio di Torino 1, S.A.T. – Sportello abbonamenti TV) vorgenommen.

Informationen

Weitere Details und mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite der Agentur der Einnahmen und/oder der Rai.

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